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01.07.2017

Aus dem Nichts hoch hinaus

Eine Spezialistin wie die SITA Bauelemente GmbH hat gute Voraussetzungen dafür, Innovationen voranzutreiben: Ihre hohe Expertise in Sachen Flachdachentwässerung und ein besonders heißer Draht in die Praxis machen es ihr leicht, die richtigen Produkte zur rechten Zeit am Markt zu platzieren. Ein Umzug 2009 war zudem Stein des Anstoßes, interne Prozesse zu überdenken. Noch höher hinaus will die Firma in Zukunft mit ihrer „Vision 2020“.

 

„Sita“ kommt aus dem Sanskrit und bedeutet frei übersetzt „aus dem Nichts kommend“. Und tatsächlich startete die Sita Bauelemente GmbH 1976 als kleines Start-up mit wenigen Bauteilen im Sortiment. Heute ist sie in vielen Ländern Europas aktiv und stellt 2.000 verkaufbare Artikel zur Entwässerung von Flachdächern her. Wer derart wächst, muss den Weg in die Zukunft immer wieder überdenken. „2009 sind wir umgezogen und haben das zum Anlass genommen, unsere Firma gründlich auf Optimierungsmöglichkeiten zu durchleuchten“, erzählt der Geschäftsführer Thomas Kleinegees. Das Ergebnis waren eine neu gestaltete Fertigung und schlankere Prozesse. Wenig später wagte man den Vorstoß in neue Märkte wie Großbritannien, Russland, Polen, die Türkei und Belgien. „Denn wer sich nicht bewegt, wird überholt“, sagt der Geschäftsführer.

 

Mit einer Vision in die Zukunft

 

Für die Zukunft hat sich SITA allerdings noch höhere Ziele gesteckt und folgt dabei dem Motto: „Wer Visionen hat, sollte bestimmt nicht zum Arzt gehen.“ Kleinegees erklärt: „Mit unserer ‚Vision 2020‘ zielen wir vor allem auf drei Entwicklungssäulen: Wachstum, Markenbildung und die Positionierung als Top-Arbeitgeber.“ An Ideen mangelt es nicht: So will man 2018 mit einer eigenen Akademie an den Start gehen und regelmäßige Schulungen für Zielgruppen veranstalten. Das soll SITA als Unternehmen, aber auch als Arbeitgeber voranbringen.

Nah am Markt und an der Praxis

 

Ein Erfolgsrezept dieses Mittelständlers ist der gute Draht zur Praxis: Die Mitarbeiter sind permanent mit Fachhändlern, Dachdeckern und Architekten im Gespräch und kennen die Nöte des Tagesgeschäfts ganz genau. „Die Praktiker vor Ort haben unsere Teile direkt in der Hand und wissen einfach am besten, was sie noch brauchen“, berichtet der Geschäftsführer. So sprudeln die Verbesserungsvorschläge wie von selbst, und SITA steuert auch weiterhin aus dem Nichts in eine ideenreiche Zukunft.

 

www.top100.de

Thomas Kleinegees, Geschäftsführer