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Loggia

Nach DIN 18195, Pkt. 3 ist eine Loggia eine nutzbare Plattform, die ganz oder teilweise hinter die Fassade zurückspringt und die nicht über einem genutzten Raum liegt und somit ohne Dämmung ausgeführt wird.
Laut DIN 18531-5, Pkt. 6.2 darf eine Loggia nicht an das Fallrohr einer Hauptdachfläche angeschlossen werden – wie auch bei einem Balkon mit zu 100 % geschlossener Brüstung. Es sind zwei getrennte Fallrohre vorzusehen. Erst wenn die Brüstung zu 50 % geöffnet ist, kann ein gemeinsames Fallrohr verwendet werden.

Zusatzwissen

Wichtig: Die Abdichtungsebene von Loggien muss ein Mindestgefälle von 1,5 % aufweisen. Bei barrierefreien Eingängen sollte auch in der Nutzschicht ein Gefälle vorgesehen werden. Um zu garantieren, dass in allen Belagsschichten das Wasser abgeleitet wird, empfiehlt es sich, ggf. eine Dränschicht auf der Abdichtungsschicht anzubringen.

Achtung

Bei Loggien mit schwellenlosen Ausgängen ist zu klären, ob bei der Dimensionierung der Notentwässerung immer ein außergewöhnliches Maß an Schutz angesetzt werden sollte. Die Notentwässerung muss dann den kompletten Jahrhundertregen sicher entwässern. Mindestens im Bereich der Türen sind Entwässerungsroste anzuordnen.

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