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Druckentwässerung

Ein nach DIN 1986-100, Pkt. 14.3 zu planendes Entwässerungssystem, das sich durch eine Rohrverlegung ohne Gefälle auszeichnet. Durch entsprechende Funktionsteile- sogenannte Airstops- im Dachablauf wird eine Vollfüllung im Leitsystem erzeugt. Durch das in die Fallleitung einströmende Regenwasser startet der Saug-Hebe-Effekt. Die Rohrleitung wird somit durch die Druckentwässerung sehr effizient entwässert.
 

Grafik_Druckentwaesserung_von_sita
Zusatzwissen

Wenn Druckentwässerung zum Einsatz kommt, sollten gemäß DIN 1986-100, Pkt. 6.4 nicht mehr als 5.000 m² Dachfläche über ein System entwässert werden. Dachflächen mit unterschiedlichem Abflussbeiwerten sollten nicht über ein Druckentwässerungssystem entwässert werden.

Und Dachflächen auf unterschiedlichen Höhenniveau (> 1 m) sollten über getrennte Fallleitungen entwässert werden. Nach DIN 1986-100, Pkt. 14.3.2 sollte aus wirtschaftlichen Gründen die waagerechte Leitung des längsten Fließweges das 10-fache der verfügbaren Höhe nicht überschreiten. Als Ausnahme kann das Verhältnis bis auf das 20-fache ausgeweitet werden.

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