Skip to main content

Besucherzentrum Berliner Mauer, Berlin:

Sichtbare Erinnerung – „unsichtbare“ Entwässerung.

Keine Rohre im Inneren des Gebäudes. Das was die ausdrückliche Forderung des Architektur- und Planungsbüros bei der Dachentwässerung des neuen Besucherzentrums der Gedenkstätte Berliner Mauer, das 2009 im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin errichtet wurde. Leistungsstarke Entwässerung durch die Attika hieß die Lösung, die alle Planungsbeteiligten überzeugte.

Auch wenn die Berliner Mauer, die Ost- und Westdeutschland teilte, seit 1989 verschwunden ist, soll sie in den Köpfen der Menschen als Mahnmal in Erinnerung bleiben. Diese Aufgabe erfüllt das Open-Air-Gedenk-Ensemble entlang der Bernauer Straße. Bis zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August 2011 soll dort auf einer 4,4 Hektar Fläche des früheren Todesstreifens eine „Gedenklandschaft“ entstehen.

Neuester Baustein dieses Gesamtprojektes ist das Besucherzentrum an der Bernauer Straße, das als erster Anlaufpunkt all derer dienen soll, die auf den Spuren der deutsch-deutschen Geschichte wandeln wollen. Der Gebäudeentwurf aus zwei zueinander verdrehten Kuben bezieht sich städteräumlich auf den Verlauf der ehemaligen Berliner Mauer, die genau an dieser Stelle einen Knick aufwies. Mit dieser Gestaltungsidee gewannen die Architekten Mola/ Winkelmüller den ersten Preis bei einem 2007 vom Senat der Stadt Berlin ausgeschriebenen Wettbewerb. Durch die Verdrehung der je ca. 400 qm großen Baukörper des Erd- und Obergeschosses ergibt sich ein überdachter Eingangsbereich im Erdgeschoss mit einer ständig zugänglichen Außeninformation.
 

Gut zu wissen.

Entwässerungssystem
Freispiegelentwässerung

Ort
Berlin

Dachfläche
400 m²

Realisiert
2010

Bauherr
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Architekt
Mola + Winkelmüller Architekten GmbH BDA

Anforderungsprofil
Leistungsstarke Entwässerung durch die Attika eines Mauerpavillons.

Produkte
6 SitaTurbos für die hauptentwässerung und 6 SitaTurbos für die Notentwässerung