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Kehle

Nach DIN 1986-100, Pkt. 5.3.1 und Pkt. 5.9 ist die Kehle ein linienförmiger Tiefpunkt, der ohne nennenswerte Höhendifferenz in der Ebene der Dachabdichtung durch die Gefällegebung der Dachfläche ausgebildet wird.

Sita Empfehlung

Bei Kehlen ist mit Pfützenbildung zu rechnen. Sita empfiehlt, mit Gefällekeilen zu arbeiten, um so eine gezielte Wasser-leitung zum Zielpunkt zu gewährleisten. Werden Gefällekeile in eine 0°- Kehle eingesetzt, entstehen Einzeltiefpunkte, die jeweils mit Haupt- und Notentwässerung entwässert werden müssen. Ausnahme: Wenn es statisch möglich ist, den Hoch-punkt des Gefällekeiles zu überströmen, und wenn das Abfluss-vermögen der Notgullys ausreichend hoch ist, ist es möglich, z. B. nur jeden zweiten Tiefpunkt mit einer Notentwässerungzu versehen.

Achtung

Verwechslungsgefahr: Kehle ist nicht gleich Rinne!

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